Leseprobe "Maori-Neuseelands verborgener Schatz"

Marae - Das Herz der Maori-Kultur


Was verbinden Sie mit dem Begriff „Heimat“? Den meisten von uns kommen dabei Worte wie Geborgenheit und Sicherheit in den Sinn.
Heimat ist der Platz an dem wir glücklich sind, wo wir hingehören und wo wir uns wohlfühlen.

Die meisten Māori verspüren dieses Gefühl von Heimat und Verbundenheit, wenn sie zu ihrem marae, der traditionellen Versammlungsstätte ihres Volkes, zurückkehren.

Obwohl auf den ersten Blick ein Ort für zeremonielle Begrüßungen, Reden und kulturelle Aktivitäten, ist der Marae viel mehr als das, er ist der Inbegriff für die Identität der Māori und bildet das Herzstück der Māori-Kultur.
Der Marae ist der Ort, an dem ein Māori ein Māori sein kann, denn nirgendwo ist er seiner Kultur näher als im Haus seiner Vorfahren.

Im Marae verbindet sich die Existenz jedes Einzelnen mit seiner Vergangenheit, seiner Gegenwart und seiner Zukunft und daher ist es mehr als passend, dass die Māori den Marae als tūrangawaewae, den „Platz, wo man hingehört“, bezeichnen.

Der ehemalige Führer des Tūhoe-Stammes, John Rangiāniwaniwa Rangihau, hat die Bedeutung des Marae für sein Volk einmal so erklärt:

„Marae sind unsere Zufluchtsorte,
Stätten, die es uns ermöglichen
mit unserer Lebensart fortzufahren und
an den Begriffen und Werten unserer Kultur festzuhalten.
Wir brauchen den Marae
um in der Kunst des Redens zu wachsen,
um unsere Toten zu beweinen,
um zu unserem Gott zu beten,
um unsere Gäste zu beherbergen,
um unsere Versammlungen durchzuführen,
um unsere Hochzeiten und
unsere Wiedersehen zu feiern,
um zu singen und zu tanzen,
um die Geschichte unseres Volkes zu lernen und um den Reichtum
des Lebens und das stolze Erbe zu verstehen, welches unser ist.“

In Neuseeland gibt es etwa achthundert Marae und während meines Aufenthalts hatte ich anlässlich von Trauerfeiern, zeremoniellen Begrüßungen und Hochzeiten viele Gelegenheiten, verschiedene dieser Versammlungsstätten zu besuchen.

Neben dem Versammlungshaus (whare hui) befinden sich auf dem Marae-Gelände in der Regel noch ein Speisesaal, ein Schlafsaal, die Toiletten und ein Friedhof.

Obwohl der Begriff „Marae“ gewöhnlich nur auf den umgrenzten und unbebauten Bereich unmittelbar vor dem Versammlungshaus zutrifft, wird er synonym für das gesamte Areal gebraucht.

Die meisten Stämme, Unterstämme und auch kleineren Māori-Gemeinschaften haben auch heute noch ihren eigenen Marae.

Die Menschen, die dem Marae zugehörig sind werden tangata whenua, „Menschen des Landes“, genannt. Für jeden Marae gilt ein eigenes Protokoll, das von den Gastgebern festgelegt wird und das Verhalten auf dem Marae-Gelände regelt.

So ist es im Versammlungshaus zum Beispiel nicht gestattet, Schuhe zu tragen, zu rauchen, zu essen oder gar die Schnitzereien oder Bilder als Kleiderhaken zu benutzen. Im Speisesaal sollte man davon Abstand nehmen auf den Tischen zu sitzen oder seinen Teller über den Köpfen anderer Gäste hinweg zu balancieren.

Durch das Beachten des Protokolls erweist man sowohl den Gastgebern als auch den kulturellen Traditionen der Māori Respekt.

Wenn man nicht sicher ist, wie man sich auf dem Marae-Gelände verhalten soll, dann orientiert man sich am besten an dem, was die anderen Anwesenden tun.

 

Das Powhiri


Bei formellen Zusammenkünften ist das pōwhiri, die traditionelle Begrüßungszeremonie der Māori, der Schlüssel zum Betreten des Marae.

Wann immer man an einem Pōwhiri teilnimmt, wird man von den Gastgebern mit Würde und Respekt willkommen geheißen.

Der Begriff waewae tapu, „heilige Füße“, den die Gastgeber auf ihre Gäste anwenden, bezeichnet treffend die hohe Stellung, die ihnen zuerkannt wird.

Mein erstes Pōwhiri erlebte ich anlässlich des „Carving-Weekend“, das an der Kura Kaupapa Schule stattfand.

Bevor mit dem Projekt begonnen wurde, veranstalteten die Gastgeber zu Ehren der Gäste ein Pōwhiri. An diesem Abend hatte ich mich mit vielen anderen Besuchern vor den Toren des Marae eingefunden.

Zunächst wurde in einem Gebet (inoi) um Führung und Schutz für die Teilnehmer ersucht. Danach stellten wir uns in Zweierreihen vor dem Eingang auf, Frauen und Kinder zuerst, dicht gefolgt von den Männern.

Das Formieren der Gäste vor dem Eingangstor ist für die Gastgeber das Zeichen mit dem Pōwhiri zu beginnen.

Ein Pōwhiri besteht aus folgenden Elementen:

Karanga Willkommensruf

Whaikōrero Rede

Koha Spende

Hongi Pressen der Nase

Hākari Essen


Eingeleitet wurde das Pōwhiri durch den Willkommensruf, den sogenannten karanga.

Eine der älteren Frauen aus den Reihen der Gastgeber, die vor dem Versammlungshaus stand, erhob ihre Stimme zum Gesang und gleichzeitig setzten wir uns langsam in Bewegung. Bevor die erste Stimme verhallte, erwiderte eine Frau aus unseren Reihen den Ruf.

Dieser Wechselgesang, der so durchdringend und intensiv war, dass mir ein Schauder über den Rücken lief, dauerte so lange an, bis wir vor dem Versammlungshaus angekommen waren.

Mit diesem ersten Ruf wird der Marae heilig (tapu). Alle kommenden Elemente des Pōwhiri sind darauf ausgerichtet, diesen einschränkenden Zustand von den Besuchern zu nehmen, so dass sie mit den Gastgebern „eins“ werden können.

Die Sitzordnung im Versammlungshaus sah vor, dass die Männer die vorderen Reihen belegten und die Frauen die hinteren.

In der darauffolgenden Stunde kam es zu einem verbalen Austausch (whaikōrero) zwischen Sprechern aus der Gruppe der Gastgeber und einem Redner aus unserer Gruppe.

Dabei wechselten sich beide Gruppen in ihren Reden ab, wobei die Gastgeberseite den Anfang machte.

Das Vorrecht im Marae zu sprechen wird ausschließlich befähigten Rednern zuteil.

Beim Whaikōrero stellen die Männer durch das Verwenden von Metaphern und Gleichnissen ihre Sprachgewandtheit und ihre rhetorischen Fähigkeiten unter Beweis.

Als unser Sprecher seine letzte Rede abgeschlossen hatte, platzierte er vor den Gastgebern einen Umschlag, der eine Geldspende (koha) enthielt.

Der Zweck des Koha besteht darin die Gastgeber im Unterhalt des Marae zu unterstützen sowie die Ausgaben zu decken, die durch die Zusammenkunft (hui) entstanden sind.

In früheren Zeiten brachten die Gäste das als Koha dar, was in ihrer Heimatregion wertvoll war, z. B. Walknochen, Meeresfrüchte oder aufwendig gewebte Umhänge.

Die so dargebrachten Gaben brachten sowohl dem Geber als auch dem Empfänger Ansehen (mana) ein.

Nachdem der letzte Redner auf der Gastgeberseite mit seiner Ansprache zu Ende gekommen war, sang dessen Gruppe ein Lied (waiata).

Durch diesen Gesang wurde das in der Rede gesagte noch einmal bekräftigt und untermauert.

Im Anschluss daran wurden wir ermuntert nach vorne zu kommen und uns mit den Gastgebern bekannt zu machen.

Obwohl auch das Händeschütteln (harirū) Teil der Begrüßung ist, liegt die größte Bedeutung im hongi, dem Pressen von Nase und Stirn.

Der Hongi versinnbildlicht den Austausch des Atems des Lebens, ohne den auf dieser Erde keine Existenz möglich ist.

Nach dem Verlassen des Versammlungshauses wurden wir im Speisesaal mit einem gemeinsamen Essen (hākari) mit den Gastgebern zusammengeführt.

Mit diesem Mahl, das in der Regel aus einem hāngi (Essen, das im Erdofen zubereitet wird) besteht, wurde das Begrüßungszeremoniell offiziell beendet.

Gleichzeitig wurde der Zustand des Tapu von den Gästen genommen.

 

Ein Blick in das Whare Hui


Nach dem Essen nutzte ich die Zeit um das Versammlungshaus noch einmal näher zu betrachten. Dabei hatte ich das Vorrecht, jemanden an meiner Seite zu haben, der mir die einzelnen Elemente des für die Māori so wichtigen Gebäudes erklärte.

Wenn man in das Whare Hui oder Whare Tūpuna, das „Haus der Vorfahren“ hineingeht, dann betritt man nicht etwa ein gewöhnliches Haus sondern man beschreitet ein historisches Geschichtsbuch oder ein lebendiges Archiv.

In seinem Aufbau ist das Whare Hui einem menschlichen Körper nachempfunden.

Es symbolisiert den Leib eines Vorfahren, nach dem das Versammlungshaus benannt ist.

Das Gebäude ist reichlich mit Schnitzereien verziert und im Inneren hängen Bilder und Photographien aller Ahnen des Stammes.

Wenn man sich als Besucher respektvoll und mit aufrichtigem Interesse ihrer Kultur nähert, sind die Māori gerne bereit, Einzelheiten zu ihrem Marae und seiner Geschichte zu erläutern.

Für mich waren die Besuche auf dem Marae und die damit einhergehenden Pōwhiri eine der schönsten Erfahrungen, die ich während meines Aufenthalts bei den Māori machen durfte.

 



Pipiana Hetet


Mein Kanu ist Tainui
Mein Stamm ist Ngāti Raukawa
Mein Berg ist Titiraupenga
Mein Fluss ist Waikato
Pakeketaiari ist das Haus meiner Vorfahren
Ich komme aus Mokai.
Pipiana Hetet, geborene Rangikataua, ist mein Name.

"Am 08.Juli 1934 wurde ich als zehntes Kind meiner Eltern in Mokai, Neuseeland, geboren. Hausgeburten waren damals unter Maori üblich und das Ereignis wurde von einem erfahrenen Familienmitglied begleitet. An dem Tag, an dem ich zur Welt kam, starb meine Urgroßmutter Pipiana und das ist wohl auch der Grund, warum ich den Namen Pipiana trage.

Im Alter von fünf Jahren besuchte ich die Mokai Native School und bereits an meinem ersten Schultag wurde mein Name von Pipiana Rangikataua in „Anna Rangi“ abgeändert. Die Lehrer begründeten diese Maßnahme damit, dass der Name leichter auszusprechen sei. Als Fünfjährige nahm ich diese Entscheidung, die für die Lehrer ein reiner Akt der Bequemlichkeit war, einfach hin. Erst einige Jahre später wurde mir klar, dass diese Namensänderung gleichbedeutend war mit dem Verlust meiner Identität. Obwohl mir bewusst war, dass ich unter einem falschen Namen lebte sah ich keine Möglichkeit, diesen Zustand zu ändern.
Im Jahr 1960 bot sich schließlich die Möglichkeit, meinen Geburtsnamen wieder anzunehmen. Es war ein sehr bewegender Moment für mich, nach über zwanzig Jahren meinen wirklichen Namen Pipiana Rangikataua auf der Geburtsurkunde zu sehen.

Doch als Kind war nicht nur mein Name geändert worden, an der Schule war es auch verboten Maori zu sprechen. Schüler die es wagten etwas in Maori zu sagen, wurden mit einem Ledergürtel misshandelt. Um meinen Geschwistern und mir diese grausame Behandlung zu ersparen, sprachen meine Eltern in unserem Beisein überhaupt kein Maori. Das hatte allerdings zur Folge, dass wir die Sprache unseres Volkes nicht lernten. Mit der Zeit realisierte ich, dass damit etwas Wichtiges in meinem Leben fehlte. Nicht nur, dass ich kein Maori sprach, ich war auch nicht in der Lage die Sprache an meine Kinder und Enkelkinder weiterzugeben. 1994, im Alter von 60 Jahren, belegte ich daher einen Sprachkurs in Maori. Im Jahr 2000 erlernte ich Rāranga, das Weben, an der Schule Te Wananga o Aotearoa in Te Kuiti und mittlerweile habe ich fünf korowhai (typische Maori-Umhänge) fertig gestellt.

Ich weiß, dass es keine Möglichkeit gibt, die verlorenen Jahre wiedergutzumachen in denen die Maori-Kultur als nicht wertvoll genug erachtet wurde um bewahrt zu werden. Doch ich bin stolz darauf, dass es mir in der Vergangenheit gelungen ist, Teile meiner Kultur zurückzugewinnen und damit die Wertschätzung dafür eine Maori zu sein.“

 

Uekaha Tane Tinorau


Mein Kanu ist Tainui, Mein Fluss, Waitomo
Mein Berg ist Ōwhawhe, Tokikapu ist mein Marae
Mein Volk, Ngāti Ūekaha, Mein Vorfahre Hoturoa
Mein Name ist Ūekaha Tane Tinorua

“Ich kam 1948 im Haus meiner Eltern in Kinohaku, einem sehr isolierten Ort in der Nähe der Küstenstadt Kāwhia zur Welt. Ich war Nummer vierzehn und wären wir alle noch am Leben, dann gäbe es achtzehn von uns.
Da ich blau und halbtot geboren wurde, musste ich die ersten Jahre um mein Überleben kämpfen: Tuberkulose und andere Krankheiten ließen mich lange Zeit im Krankenhaus zubringen. Aufgrund dessen beschlossen meine Eltern im Jahre 1952 nach Waitomo, in die Zivilisation zu ziehen.

Mein Vater baute unser Haus, kaum grösser als eine Doppelgarage und da es weiß gestrichen war sah es aus wie eine Gefriertruhe. Unsere Toilette befand sich ganz weit unten am Hügel inmitten von Pflaumenbäumen.
Zuhause aufzuwachsen bedeutete, dass mich oft Schamgefühle plagten. Es war mir unangenehm in einem “Stinkhaus“ zu leben, denn das war es im wahrsten Sinne des Wortes.

Da wir keine Elektrizität hatten verwendeten meine Eltern die alten traditionellen Einmachmethoden um unser Essen zu konservieren. Entweder wurde es in der Erde vergraben, getrocknet oder eingemacht. Der Geschmack dieser Speisen war unbeschreiblich delikat, und der Geruch, der permanent durch unser Haus zog, hätte einen wilden Stier verjagen können!

Mir war das alles sehr peinlich und niemals hätte ich einen meiner europäischen Freunde zu uns nach Hause eingeladen; Kam doch mal zufällig und ahnungslos einer vorbei, dann war er auch schnell wieder verschwunden.
Mit 13 verliebte ich mich in ein reizendes europäisches Mädchen. Sie war meine Traum-Prinzessin und ihr Vater war der Rektor an unserer Schule. Als wir eines Abends nichtsahnend unseren vergorenen Mais und eingemachte See-Eier aßen, kamen die beiden bei uns vorbei. Wie es bei uns Māori Brauch war, lud meine Mutter die Besucher zum Essen ein.

In dieser Nacht starb ich fast vor Scham. Doch wo hätte ich mich verstecken sollen in einer Küche die kaum grösser war als eine Schuhschachtel?!
Nach diesem Vorfall stürzte ich in eine Identitätskrise und verlor jegliches Selbstwertgefühl. Māori zu sein war mir zuwider und die Umstünde die mein Aufwachsen beeinflussten trugen dazu bei, dass ich mich schämte mich als 'Maori' zu identifizieren.

In der Welt der Weißen gab es kostspielige Farmen, Häuser und Autos. Im Vergleich dazu hatten wir Māori auf unserem Land Unkraut, wuchernde Beeren und Stechginster. Unser Haus stank, wir hatten Zuckersäcke, die uns als Teppiche dienten und eine aromatische Toilette, die mit Schusslöchern verziert war.

Seither sind viele Jahre vergangen und die Fähigkeit mit Bescheidenheit und mit angenehmen Gefühlen auf meine Jugend zurückzublicken, hat sich im Laufe der Jahre bei mir eingestellt. Mittlerweile sind die vielen Erfahrungen meiner Kindheit wertvolle und geliebte Schätze, die mir von meinen Vorfahren überliefert wurden.

Ich bin Uekaha, vom Stamm Ngāti Uekaha. Ich stehe, ich grüße, ich weine und da ist Leben!”

 

Piripi Kingi Waretini


Mein Kanu ist Tainui
Meine Berge sind Ōwhawhe, Mōtakiora und Karioi
Waitomo und Te Manga ō Kewa sind meine Flüsse
Whaingaroa meine Fahrrinne in den Ozean
Tokikapu, Te Tōkanga nui a Noho und Poihākena sind mein Marae
Ich bin ein Ngāti Ūekaha, Ngāti Rora und Tainui Āwhiro
Mein Volk sind Waikato, Maniapoto
Mein Name ist Piripi Kīngi Waretini


“Mitte Nordinsel an der Westküste Neuseelands. Das Städtchen Whaingaroa Mitte der 60er Jahre: Spaß, Sonne, Surfen und unser Marae Poihākena. Im Hinterland in Te Kuitidas Marae Te Tōkanganui-a-Noho. Dasselbe noch einmal: hui (Versammlungen unseres Stammes), tangihanga (Beerdigungen), essen, schlafen, lachen, spielen und beten, Unterweisung von unseren Ältesten, Māori sein. Besondere Plätze, erlesen und einzigartig, - ein kultureller Schmelztiegel.
Ein Ausflug in die Lichter der Stadt, in die Welt der Pākehā. Autsch! Ost trifft West, Stadt trifft Land, - eine kulturelle Explosion.
Schauspieler, Künstler, DJ, Schnitzer, Freiheitskämpfer, Globetrotter, Sprachforscher, Redner, Interpret, Dichter, Sänger, Lehrer, Autor, Vater, Großvater, Ehemann. Jahre, in denen ich in dem “neuen System” lebte und doch immer nach den Richtlinien von kaupapa Māori. “Zurück in die Zukunft”, eine persönliche kulturelle Renaissance und Pilgerreise.
Die systemische Kiwi-Ideologie von “West is best” zwingt ihr technisches Grundprinzip auf und setzt Beziehungen zueinander mit Status und Ansehen gleich. Māori zu sein bedeutet die “alte und neue Welt”, das Bewusstsein der Anteilnahme, Beziehungen zueinander mit unserer Umgebung in Zusammenhang zu bringen.

Mein Leben ist die Familie, meine Frau, meine Kinder, meine Enkel, meine Großfamilie und mein Stamm. Ich liebe Kunst, Literatur, Musik, Māori und Pākehā gleichermaßen. Ihc möchte es so formulieren: “Zwei Flüsse fließen in mir, aber es ist der dunkelste, der am tiefsten ist.”

Die Beziehungen zwischen Māori und Pākehā fordern täglich ihren Tribut von uns, einer indigenen Minderheit, die wir in unserem eigenen Land darstellen. So ist die Wirklichkeit, und so war sie schon immer. Wir sind ein Volk von Kriegern, wir gehören hierher und wir werden hier bleiben, sind wir zwar von niedriger aber doch edler Geburt.“

‘‘Ko te kākano i ruia mai i Rangiātea, e kore e ngaro’’ ‘
„Der Same, der bei Rangiātea gesät wurde, wird niemals verloren gehen.”
Grüße! Nach vorne, in die Welt des Lichts.
‘‘Tihei mauri ora”, Möge dort Leben sein!”