Leseprobe aus "Tierisch verrückt"

Ein Zuviel an Tristesse

Es war reiner Zufall, dass ich an diesem Abend auf Herrn Fuhrmann landete. Nach zwei Wochen auf dem haarigen Bobtail war es Zeit, mal wieder den Wohnsitz zu ändern. Bei der Fahrt mit der Linie 60 machte ich daher einen großen Satz und plumpste auf den Mantelkragen eines unscheinbar wirkenden Mannes, der gerade seine Zeitung las.
Ich sah mich im Bus um. Eine hübsche Blondine im Minirock strebte auf den Ausgang zu. Gierige Männerblicke folgten ihr. Mein neuer Wirt schien die Frau nicht zu bemerken. Hatte er keine Augen im Kopf? Der Typ musste krank sein, oder blind. Die Lady war zum Anbeißen! Wie schade, dass ich nicht auf ihr gelandet war. Wenn ich jetzt könnte, wie ich wollte, dann… Aber ich war leider nur ein kleiner Floh.

Einige Minuten später verließen der Mann und ich gemeinsam den Bus. Es war ein nasser und ungemütlicher Novembertag und da mich fröstelte, beschloss ich in die leicht ergraute Haarpracht des mir noch unbekannten Herrn zu krabbeln. Doch dabei blieb ich an einer Fluse seines Mohairschals hängen und verrenkte mir das rechte Hinterbein. Wie das schmerzte! Mit leisem Stöhnen kämpfte ich mich am Hals des Mannes entlang und verbarg mich in einer Halsfalte. Hoffentlich gefiel es mir bei dem Typen, denn ein spontaner Ortswechsel war mit meinem lädierten Hinterbein momentan nicht drin.
Wir bogen zunächst in die Beethovenstraße ein, dann in die Kaiserallee. Ich war gespannt darauf, wie er wohnen würde. Da schien es zu sein, Eisenbahnstraße 22. Der Mann kramte seinen Schlüssel heraus und steckte ihn ins Schloss. Bevor wir die Treppen hinaufstiegen, leerte er seinen Briefkasten. Karl Fuhrmann stand drauf geschrieben „Karl Fuhrmann“, was für ein öder Name.
Wenig später betraten wir die Wohnung. Karl hängte seinen Mantel an den Kleiderhaken und streifte sich die Straßenschuhe von den Füßen. Er schlüpfte in seine ausgetretenen Latschen und ging mit seiner Post ins Wohnzimmer. Mit einem Seufzen ließ er sich in den Sessel fallen. „Rechnungen und Werbung, wie immer“, gähnte er angestrengt.
Ich war in der Zwischenzeit in die Nähe seines rechten Ohres gekrochen, um den Panoramablick auf Karls Wohnzimmer zu genießen. Gott war das spießig! In meinem nächsten Leben werde ich Einrichtungsberater, das schwöre ich. Ein halbes Jahr lebte ich nun schon auf dieser Welt und war dabei schon ziemlich herumgekommen. Doch was mir in dieser Zeit an Interieur unter die Augen gekommen ist, geht auf keine Kuhhaut.

Karl riss mich aus meinen Gedanken, als er sich mit einem Ruck erhob. Gemeinsam schlurften wir in die kleine Küche. Er öffnete den Gefrierschrank und nahm ein Fertiggericht heraus, Rindsroulade mit Klößen und Rotkraut. Wenig später beobachteten wir, wie sich die Aluschale in der Mikrowelle drehte. Karl nahm sein Mahl mit ins Wohnzimmer. Bevor er sich setzte, schaltete er den Fernseher ein. Es war Zeit für die Tagesschau. Eine Viertelstunde später warf Karl die Aluschale in den Müll und spülte die Gabel. Aufzuräumen gab es nichts. Karl hatte sein trostlos anmutendes Leben im Griff. Gelangweilt zappte er durch die Programme und blieb bei einem Krimi hängen. Als die Uhr elf schlug, lagen Karl und ich bereits im Bett. Da mein Bein wie wild pochte, hatte ich es auf einer von Karls Haarsträhnen hoch gelegt. Sollte ich heute noch was essen? Ich hatte nicht wirklich Appetit. Nach kurzer Überlegung entschied ich mich dagegen. Dinner-Cancelling war momentan stark in Mode. Als sich mein Bein endlich ein bisschen beruhigt hatte, kuschelte ich mich in Karls Halsfalte und fiel in einen unruhigen Schlaf.

Der Wecker rappelte um fünf vor sechs. Der pochende Schmerz in meinem Bein hatte zwar nachgelassen, aber ich konnte nicht auftreten. Karl kroch aus dem Bett, setzte schnell das Kaffeewasser auf und ging ins Bad. Nach dem Rasieren und Zähneputzen setzte er sich an den Frühstückstisch. Das Brot lag fein säuberlich geschnitten in einem Brotkorb, Margarine und Marmelade standen daneben. Er aß sein Frühstück und räumte den Tisch ab. Nach ein paar Rückenübungen war es wohl Zeit für den Bus. In eine abgewetzte Aktentasche hatte Karl eine Thermoskanne mit Instantkaffee, zwei Pausenbrote und einen Apfel gepackt. Als der Bus vorfuhr, sah Karl wohlwollend auf seine Armbanduhr.
„Pünktlich wie immer, Herr Adam“, grüßte er den Busfahrer.
„So wie Sie, Herr Fuhrmann“, lächelte der.
Karl ging nach hinten zu dem Platz, auf dem er bereits gestern Abend gesessen hatte, als wir uns das erste Mal begegnet waren. Bestimmt saß er immer auf demselben Platz. Ich wagte nicht mir auszumalen, was passieren würde, wenn der Sitz einmal belegt war. Sicherlich würde diese Abweichung von der Routine Fuhrmanns ganzen Tagesablauf durcheinander bringen.
Karl Fuhrmann starrte aus dem Fenster und ich starrte mit. Der November machte mich schon depressiv genug und jetzt saß ich auch noch auf so einer Schlafmütze und konnte nicht mal abhauen, weil mein Bein verletzt war.
Die nächste Station war wohl unsere.
„Nach Ihnen kann man die Uhr stellen, Herr Fuhrmann“, bemerkte ein paar Minuten später der Pförtner in der Eingangshalle.
„Routine macht das Leben leichter“, bestätigte Fuhrmann ernsthaft nickend.
„Und unglaublich fad“, fügte ich an. Aber keiner hörte es.
Den ganzen Vormittag saß Fuhrmann auf seinem Bürostuhl und füllte Rechnungsformulare aus, zwischendurch tippte er emsig auf seinem Taschenrechner herum. Ich nickte mehrmals ein, wurde aber immer wieder wach, weil mein Bein wehtat. Als die Uhr zwölf schlug, griff Karl nach seiner Aktentasche und machte sich auf den Weg in die Kantine. Dort packte er seine mitgebrachten Brote aus und trank seinen billigen Kaffee. Während der halben Stunde blieb er allein, keiner der Kollegen leistete ihm Gesellschaft.
Auch der Nachmittag verlief in völliger Einsamkeit. Ich verbrachte die Zeit damit, mein Bein zu massieren. Um halb sechs war der Tag geschafft. Karl und ich verließen das Bürogebäude.
Wir nahmen den gewohnten Weg nach Hause. Dort angekommen gab es wieder ein Fertiggericht, Königsberger Klopse mit Kartoffelstampf. Auch ich bekam Appetit, aber leider nicht auf Karl.

Die nächsten Stunden verliefen genauso wie am Vortag. Ich musste dringend abhauen. Mein Leben als Floh war ein kurzes. Jeder Tag zählte. Ich war noch jung, ich wollte etwas erleben. Hier würde ich vor Langeweile und schlechtem Nahrungsangebot sterben. Aber zuerst musste mein Bein wieder in Ordnung kommen.
Zwei weitere Tage vergingen, in denen ich unermüdlich mein Bein massierte. An Fuhrmanns Tagesablauf änderte sich währenddessen nichts.
Dann war es endlich soweit. Mein Bein war wieder belastbar. So wartete ich, bis wir im Bus waren. Und da kam sie, die Blondine im Minirock. Beherzt setzte ich zum Sprung an. Leb wohl Karl und einen schönen Tag noch

 

Weniger ist mehr

„Sie sollte einen Stützstrumpf tragen, dann sieht sie schlanker aus!“
Mein Bruder Oliver saß am Frühstückstisch und blickte kopfschüttelnd auf meine Katze Cleo, die gerade mit Mühe auf den freien Küchenstuhl geklettert war.
„Solch grausame Worte sagt man nicht zu einer Frau, das verletzt ihre Gefühle. Außerdem kann sie nichts dafür, dass sie so dick ist.“

Cleo hoffte auf einen weiteren Morgenimbiss und sah Oliver erwartungsvoll an. „Aber Anna, sie braucht nur nicht so viel zu fressen, dann wird sie dünner.“
„Solange Karsten in Amerika ist, braucht sich keiner von uns Gedanken übers Abnehmen zu machen. Und der sitzt dort bestimmt noch bis zum Herbst fest, nicht wahr Cleo?“ Ich warf der Katze ein Stückchen Wurst zu und belegte mein Croissant mit einer dicken Scheibe Käse.
„Wenn du dich da mal nicht irrst. Gestern Abend hat Karsten in einer Rundmail mitgeteilt, dass er schon Ende April wieder nach Deutschland zurückkommen wird.“
„Aber das kann er doch nicht machen!“ Ungläubig ließ ich das Croissant auf den Teller gleiten.

Innerhalb von fünf Minuten hatte ich Oliver mit seinem belegten Wurstbrötchen, auf dem er noch herum kaute, aus dem Haus bugsiert. Ich machte meinen Computer an und rief die E-Mails ab. Und da war sie: „Hallo, meine Lieben, ich habe gerade mein Rückflugticket gekauft. In sechs Wochen werde ich wieder bei euch sein.“

Wie lange hatte ich auf diese Nachricht gewartet, und jetzt war ich nicht darauf vorbereitet. Wenn ich ehrlich war, hatte ich im Laufe der Monate den Glauben an Karstens baldige Rückkehr verloren. Nach und nach hatte ich damit aufgehört ins Fitnesscenter und zum Tennisspielen zu gehen und hatte es mir stattdessen mit Cleo auf dem Sofa gemütlich gemacht. Die trockenen Reiscracker waren aromatischen Kartoffelchips gewichen und auch ein Sahnetörtchen hatten wir uns des Öfteren schmecken lassen. So kam es, dass sich die Pfunde ungebremst auf Hüfte und Bauch verteilt hatten. Meine Kleidergröße hatte sich von 38 auf 42 gesteigert und Cleo lag mit neun Kilo weit über dem zulässigen Gesamtgewicht für europäische Hauskatzen. Dummerweise legte Karsten sehr viel Wert auf die äußere Erscheinung und für Menschen, die sich auf Kosten ihrer schlanken Linie den kulinarischen Genüssen hingaben, hatte er keinerlei Verständnis.
Als er noch in Deutschland war, hatten wir jede freie Minute auf dem Tennisplatz oder im Fitnesscenter zugebracht. Bei der Auswahl von Lebensmitteln hatte Karsten sorgfältig auf den glykämischen Index geachtet und im Kühlschrank ausschließlich Sachen geduldet, die absolut fettfrei waren.
Nachdem ich all das über Bord gekippt hatte, war natürlich des Öfteren das schlechte Gewissen laut geworden. Cleo und ich hatten deshalb immer wieder einen Diätversuch gewagt. Die ersten Tage begannen auch meist recht verheißungsvoll und die Pfunde schmolzen enthusiastisch dahin. Doch bereits in der zweiten Woche stagnierte der Prozess, bevor er schließlich ganz zum Erliegen kam. Am Ende ließ uns die Diät stets schadenfroh mit ein paar Extrapfunden mehr im Regen sitzen.

Leider gab es keine Wunderpillen, die Cleo und mich im Nu aus dieser Misere befreit hätten. Wir hatten nur eine Chance, wenn wir unserem inneren Schweinehund einen kräftigen Tritt verpassten, der ihn gleich vor die Haustür katapultierte.
Wenig später wühlte ich in der alten Holztruhe, in der ich Sportoutfits und Sportutensilien ablegte, die ich irgendwann im Anflug höchster Motivation gekauft, für die ich dann aber letztendlich doch keine Verwendung gefunden hatte. Darunter fielen unter anderem eine Jazzdancehose, ein Boxsack inklusive Handschuhe, ein Bauch-Weg-Trainer sowie ein Paar Leki Speed Pacer Nordic Walking-Stöcke. Leider war mir die Begeisterung für die neue Errungenschaft meist schneller abhandengekommen, als der Rechnungsbetrag von meinem Kreditkartenkonto abgebucht werden konnte. Von dem beredten Zeugnis meines mangelnden Durchhaltevermögens beschämt, zog ich eine schwarze Trainingshose und die dazu passende Jacke aus dem Haufen.

Schlank war anders, musste ich mir eingestehen, als ich mich wenig später von allen Seiten im Spiegel betrachtete. Obwohl ich diskretes Schwarz trug, zeichneten sich die Speckröllchen deutlich an Bauch, Po und Schenkeln ab. Dabei war gerade für Frauen das Gewicht und dessen optimale Verteilung ein wichtiger Indikator für Attraktivität. Schändlicher weise hatte ich diese Tatsache in den vergangenen Monaten leichtfertig aus meinem Bewusstsein verdrängt.
Es war Zeit, der Wahrheit ins Auge zu sehen. Wenn ich Karsten in der jetzigen Gewichtsklasse gegenüber trat, würde er unverzüglich seine Habe packen und mir überdies das Sorgerecht für Cleo entziehen lassen.

Diese ernüchternde Erkenntnis führte dazu, dass ich den Nachmittag mit ein paar Gymnastikübungen und einem Magerjoghurt begann. Dann entfernte ich alle fetthaltigen und ungesunden Lebensmittel aus dem Kühlschrank. Noch im Sportdress radelte ich zum Bioladen. Dort deckte ich mich mit Gemüse und Obst, sowie Dinkelbrot und vegetarischen Aufstrichen ein.
Mein nächstes Ziel war ein Buchladen. Hier erstand ich „Abnehmen mit Pilates“ sowie die DVD „Turnen Sie sich schlank - In vier Wochen zehn Kilo leichter“. Da auch Cleo in dem Zeitfenster von sechs Wochen erschlanken musste, machte ich einen Abstecher in den Zoohandel, wo ich kalorienreduziertes Katzenfutter sowie eine Spielzeugmaus erwarb.

Von nun an holte ich dreimal in der Woche am Crosstrainer und beim Muskelaufbau-Training alles aus mir heraus. An den anderen Abenden mühte ich mich mit Pilatesübungen und Sit-ups auf dem Wohnzimmerteppich. Um mich vor plötzlichen Fressattacken zu schützen, schrieb ich Zettel mit Sprüchen wie „Stopp! Hände weg vom Kühlschrank!“ und „Wie dick willst du noch werden?“, die ich an der Kühlschranktür befestigte.
Das Projekt „Schlank für Karsten“ forderte nicht nur von mir, sondern auch von Cleos Seite Opfer. Die Zeiten, in denen das Futter im edlen Porzellannapf aufgetragen wurde, gehörten der Vergangenheit an.

Stattdessen musste Cleo ihre Essensration in Kombination mit sportlicher Aktivität verdienen. Ich bastelte einen kleinen Karton, den ich mit einer pfötchengroßen Öffnung versah und mit Trockenfutter füllte. Zuerst machte Cleo keine Anstalten ihre Pfote zu rühren, doch als sie erkannte, dass das die einzige Möglichkeit war. um an das Mittagessen zu kommen, spielte sie mit. Das Abendessen präsentierte ich meinem kleinen Couchpotato in Form von Fitnessbällchen, die mit Hühnchen und Gemüse angereichert waren. Ich warf damit in der Wohnung herum und Cleo jagte hinterher. Durch diese Methoden verbrannte Cleo bereits beim Fressen Kalorien und auch ihr Jagdinstinkt, der sich schon seit Jahren zu Tode langweilte, wurde wieder aktiviert.
Mit der Spielzeugmaus, die ich spendiert hatte verfolgte ich die Absicht, Cleos körperlichen Einsatz weiter zu steigern. Doch nachdem meine Katzendame festgestellt hatte, dass die Maus nicht zum Verzehr geeignet war und sich auch nicht wehrte wenn man ihr das Fell über die Ohren zog, bestrafte Cleo sie mit dem Tod durch Ertränken im Wassernapf.

Für Cleo und mich war es nicht leicht, Diät zu halten. Wir hatten herbe Rückschläge hinzunehmen und mehr als einmal standen wir kurz vor der Kapitulation. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten die Pfunde da bleiben können wo sie waren, und auch Cleo schien mit ihren weiblichen Rundungen mehr als zufrieden zu sein. Aber was tut man nicht alles für einen Mann?
Nach sechs Wochen waren wir, bis auf ein paar Gramm, wieder ganz die alten. Nichts erinnerte mehr an die beiden Dickerchen, die noch vor kurzem die meiste Zeit auf dem Sofa verbracht hatten.

Am Tag von Karstens Ankunft stand ich in einem schicken Hemdblusenkleid, High Heels und einem klopfendem Herzen in der Ankunftshalle des Flughafengebäudes.
Als Karsten mit einem breiten Grinsen auf mich zukam, bemerkte ich sofort die Veränderung.
Er sah gut aus, doch sein Gesicht war fülliger. Als mein Blick seine Figur hinabwanderte war mir klar: Karsten hatte einige Kilo zugelegt. Wie sich herausstellte, hatte er sich während seines Aufenthalts an die kalorienreichere Lebensweise der Amerikaner gewöhnt und sogar Gefallen daran gefunden. Nach einer ausgiebigen Begrüßung erklärte er mir seine neue Lebensmaxime: „Seit ich ein bisschen molliger bin, bin ich viel entspannter. Und stressen lasse ich mich von niemandem mehr.“

Ich erinnerte mich an die Wochen des Verzichts, die Cleo und ich wegen diesem Mann auf uns genommen hatten. Wenn ich an die entgangenen Sahnetörtchen dachte, hätte ich mich ohrfeigen können.

„Aber was ist mit dir, Anna? Du bist ja völlig abgemagert. Hast du mich so sehr vermisst, dass du nichts mehr essen konntest?“ Ungläubig ließ Karsten seine Hand über meine schlanken Hüften gleiten.

Was sollte ich darauf sagen? Statt mit Karsten schnurstracks nach Hause zu fahren, hielt ich beim Italiener. Dort bestellte ich mir eine große Pizza Quattro Formaggio und als Nachtisch gönnte ich mir gleich eine doppelte Portion Tiramisu. Und während ich Karsten mit einem Glas Rotwein zuprostete schwor ich mir: Nie mehr werde ich für einen Mann hungern.